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Erweiterung Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Erweiterung Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

1998 – 1999   Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung

Mit dem Schümann-Flügel hat das historische Museum im südlichen Innenhof einen modernen Erweiterungsbau erhalten.

Der Anbau ist nach seinen Stiftern, der Hans-Otto-Schümann-Stiftung, benannt.

Auf fünf Ebenen sind 3.000 m² zusätzliche Ausstellungsfläche entstanden, außerdem Büro und Arbeitsräume für Restauratoren und Wissenschaftler, ein Bistro und ein Kompaktarchiv.

Die zentrale Ausstellungsfläche über zwei Ebenen im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss beherbergt die historische Tasteninstrumentensammlung der Familie Beurmann.

Im 2. Obergeschoss befinden sich Flächen für Wechselausstellungen der Moderne und im neuen Souterrain wurde die Gerd-Bucerius-Bibliothek eingerichtet.

Die Fassaden des neuen Kubus bestehen aus dezent roten Leichtbau-Sandwichelementen.

Vor den weitgehend geschlossenen Flächen ist ein feines Edelstahlgewebe gespannt.

Die durchscheinende Hülle verleiht dem Gebäude ein markantes und zugleich ruhiges Erscheinungsbild – ein bewusster, jedoch keineswegs dominanter Kontrast zum klassizistischen Bestand.

Schmale, raumhohe Fensterschlitze sorgen für eine Streuung des Tageslichtes im Innern.

Die Fassadenöffnungen sind Teil eines differenzierten Beleuchtungssystems aus direktem und indirektem Licht.

Für beste Ausstellungsbedingungen sorgen vollflächige Wärme- und Kühldecken.

Der großzügige Raumzuschnitt mit sehr großen Stützenabständen basiert auf einem optimierten Tragsystem. Die notwendige Flexibilität für Sammlung und Ausstellungen ist gewährleistet.

TYPO3\CMS\Extbase\Domain\Model\FileReference:810

16.000 m³ 
7 Mio. € 

BRI
Baukosten

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